Freigegebene Prüfungsberichte
Hier findest du anonym veröffentlichte Erfahrungsberichte aus Prüfungen. Die Beiträge werden von Teilnehmenden eingereicht, vorab moderiert und anschließend automatisch nach Ort, Weiterbildung, Fach und Datum sortiert.
mündliche Abschlussprüfung
25.02.2026Naja get so. Mein „Azubi“ ist nicht gekommen. Musste dann ein Prüfer mit mir machen. Hat mich absolut nervös gemacht.
Betriebswirt mündlich Fachgespräch
17.02.2026Meine mündliche Prüfung war der absolute Horror bei der IHK in Stuttgart.
Es saß im Auschuss ein Prüfer. Er hatte ein Doktor Tittel gehabt. Dann einer kam mir rüber als wäre er im gehobenen Management und der letzte war ganz nett und auch älter.
Ich hatte das Gefühl gehabt, dass man mir keine Zeit geben wollte um in Ruhe und gewählt zu antworten. Ich wurde gefragt über Pestel und sollte noch ein Tool nennen und bin dann auf 5 Forces von Porter gekommen aber der eine Prüfer hat es einfach gesagt ohne Zeit zu lassen.
Auch wurde mir sehr viel Unsicherheit gegeben. Den ich sollte die SWOT erklären und habe das vierte Feld auch nicht sofort gewusst und habe auf Risko getippt. Er meinte nur, seien sie Sicher ?
Ich sollte dann erklären woher der Ursprung gekommen ist über Coperate Governance über welchen Konflikt und habe mich entschuldigt, dass ich das erste Mal gehört habe.
Das andere war ok, aber naja man wollte es ein zu eins aus dem Lehrbuch haben.
Ich finde die Prüfer sollten mehr auf die Praxis beziehen.
Betriebswirt mündlich Projekt
15.01.2025Die Prüfer holten mich sehr spät ab. Das irritierte mich
Allerdings muss ich die Prüfer loben.
Ich wurde anhand meiner Projektarbeit und Präsentation abgefragt. DieFragen waren auf das Thema stimmig, aber auch knifflig.
Nachdem ich das Ergebnis erhalten habe, wurde mir auch das Feedback genannt.
Das Fachgespräch war sehr angenehm.
mündliche Betriebswirte Prüfung
24.03.2026Angelehnt an die Situationsbeschreibung der Schriftlichen Prüfung, 5 min vorher kurz durchlesen, dann Fragerunde, alle Fragen an die Situationsbeschreibung angelehnt.
mündliche Betriebswirte Prüfung
27.02.2026ich hatte gestern meine mündliche Prüfung Betriebswirte Bremen. Ich hatte fünf Prüfer vor mir sitzen und es kamen Themen dran von Instanzen, über SAP Aktie vs. KI, 4 Ps, Gesetzgebungsverfahren, Förderalismus, Preiselastizitäten (wg. Butter etc).
Die Themen habe ich teils gar nicht gelernt, weil ich nen anderen Fokus hatte. ich fand es insgesamt sehr fordernd, da teils jeder Prüfer irgendwas anderes/ein anderes Thema besprechen wollte
mündliche Betriebswirte Prüfung
26.02.2026Habe von meiner Tätigkeit erzählt und dann wurde darauf eingegangen.
Fragen haben sich dann alle auf das Handlungsfeld 5 und Personal bezogen als nicht direkt auf meine Stelle eingegangen werden konnte.
mündliche Betriebswirte Prüfung
26.02.2026Ich wurde begrüßt und sollte mich kurz vorstellen, also quasi meinen Lebenslauf kurz zusammenfassen. (Wollten wirklich auch hören, welche Ausbildung ich gemacht habe)
Anschließend haben sie mich gefragt, was für die heutige Prüfung mein Meta-Thema sein soll, ich dürfe mir etwas aussuchen.
Da ich seit Januar als Einkäuferin bei Airbus bin, habe ich mich für das Thema Einkauf/Beschaffung entschieden. (war zuvor auch schon im Supply-Chain-Management tätig, ich kenne mich also bisschen aus)
Anschließend hat das Gespräch begonnen. Es war aber mehr ein Erklären und Ausführen, wie meine Tätigkeit ist und welche Herausforderungen es gibt.
Es wurden nur wenige theoretische Fragen gestellt. Wie beispielsweise:
Risikoanalyse > FMEA
Zertifizierungsstellen > TÜV, Dekra (und wer diese Zertifiziert)
was für die Mitarbeiterbindung machen kann
Ich war von diesem Gespräch wirklich sehr positiv überrascht, da es kein Abfragen war, sondern wirklich ein Gespräch auf Augenhöhe. Dass das Gespräch ein Prüfungsteil war, ist komplett in den Hintergrund gerückt, ich hatte das Gefühl, die Prüfer hatten wirkliches Interesse an meiner Arbeit und den Abläufen/Vorgaben bei meiner Tätigkeit/bei Airbus.
mündliche Betriebswirte Prüfung
26.02.2026Zuerst Vorstellung von sich und dem Arbeitgeber
· Anschließend wurde ein Metathema definiert: KI - Fluch oder Segen
Abgefragte Themen dazu:
·Widerstand von Mitarbeiter
· RPA
· Abmahnung, Kündigung bei Widerstand bezgl.. Künstlicher Intelligenz
· Führungsstile (autoritär, kooperativ)
· Projektphasen
· Changemanagement
· Bilanzen
· Finanzierung künstlicher Intelligenz
· Stromausfall - wie Betrieb gewährleisten
· Zugriff auf digitale Akten: Berechtigungen, Verantwortung
Keine Abfrage von allgemeinen, aktuellen Themen.
mündliche Betriebswirte Prüfung
25.02.2026Ablauf mündliche IHK Passau / Niederbayern.
Bei mir war der Ablauf, genau wie man es sich vorstellt.
Man musste zuerst Themen einreichen zu seiner Firma. Also pro Handlungsfeld 1-2 Risiken welche hierzu entstehen könnten.
z.B. HF 2. Strategien auf Auslandsmärkten --> Risiko besteht, dass nicht jeder Kunde bereit ist, für hohe Qualität zu zahlen
In der Prüfung saßen drei Prüfer. Denen musste ich mein Unternehmen beschreiben und auch meine bereits angegebenen Risiken aufführen.
Daraufhin wurde ich zu diesen Themen und noch weiteren Themen befragt.
z.B. wir vertreiben 3-stufig im UN. Was ist Ihre Meinung dazu? finden Sie dies schlecht oder gut?
Ich fande die mündliche erstaunlich gut und auch die Prüfer waren auch auf Augenhöhe und nicht von oben herab oder ähnliches.
mündliche Betriebswirte Prüfung
25.02.2026in deiner Instagram-Story hattest du darum gebeten, Erfahrungsberichte zu den mündlichen IHK-Prüfungen zu teilen. Gerne komme ich dem nach und schildere dir meine persönlichen Erfahrungen bei der IHK Würzburg–Schweinfurt, da ich dort sowohl das mündliche Fachgespräch des Wirtschaftsfachwirtes als auch die mündliche Prüfung des Betriebswirtes nach Verordnung 2020 absolviert habe.
Die mündliche Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt habe ich persönlich als wenig angenehm empfunden. Die Prüfer traten sehr streng und eher unfreundlich auf. Zudem hatte ich bereits damals den Eindruck, dass stark aus den jeweiligen beruflichen Fachbereichen der Prüfer heraus gefragt wurde und weniger entlang des Rahmenplans bzw. der Prüfungsverordnung. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein abschließender Kommentar einer Prüferin nach bestandener Prüfung:
„Wenn Sie vorhaben, weitere Weiterbildungen zu machen, soll Ihnen gesagt sein: Bei Ihnen ist noch ganz viel Luft nach oben.“
Auch von anderen Teilnehmenden kenne ich Aussagen wie: „Der Titel wird eben nicht jedem geschenkt.“
Grundsätzlich ist mir bewusst, dass Prüfungen kein Selbstläufer sind – dennoch halte ich solche Kommentare im Prüfungskontext für entbehrlich.
Beim Betriebswirt zeigte sich ein ähnliches Bild. Ich bin hier zweimal im mündlichen Fachgespräch durchgefallen. Fairerweise muss ich sagen, dass auch meine eigenen Selbstzweifel eine Rolle gespielt haben. Gleichzeitig wurden wir sowohl im Fachwirt- als auch im Betriebswirtkurs gar nicht auf die mündlichen Prüfungen vorbereitet.
In allen drei mündlichen Prüfungen, die ich insgesamt absolviert habe, habe ich das Fachgespräch weniger als dialogischen Austausch, sondern eher als klassisches Abfragen empfunden. Eine klare Struktur oder Orientierung während des Gesprächs wurde kaum gegeben. Unsicherheiten oder Nervosität wurden aus meiner Wahrnehmung heraus wenig aufgefangen, was den Druck zusätzlich erhöht hat.
Der Fokus der Fragen lag sehr stark auf den jeweiligen beruflichen Schwerpunkten der Prüfer. In meinem Fall wurden insbesondere Marketingthemen sehr tiefgehend abgefragt, ebenso steuerrechtliche und bilanzielle Fragestellungen und alles rundum das Thema Personal – teilweise deutlich über das hinaus, was ich erwartet hätte oder was im Kurs gezielt vorbereitet wurde.
Zudem hatte ich mehrfach den Eindruck, dass es in den Prüfungen vor allem „eine richtige Lösung“ im Kopf der Prüfer gab. Alternative, fachlich nachvollziehbare Lösungsansätze wurden kaum aufgegriffen oder weitergedacht, sondern eher direkt als falsch gewertet, wenn sie nicht exakt der Erwartung entsprachen.
Rückblickend hatte ich außerdem das Gefühl, dass weniger das reine Fachwissen ausschlaggebend war, sondern vielmehr die Art der Darstellung: Formulierung, Auftreten, Überzeugungskraft und äußere Sicherheit schienen einen größeren Einfluss auf die Bewertung zu haben als die fachliche Tiefe allein. Diese Wahrnehmung wurde für mich auch dadurch bestätigt, dass eine Mitteilnehmerin nach dem Nichtbestehen der mündlichen Prüfung auf Nachfrage lediglich die Rückmeldung erhielt, ihr „Gesamtpaket“ habe nicht gestimmt, ohne dass dies fachlich weiter konkretisiert wurde.
Nach dem zweiten Fehlversuch habe ich mich für ein Coaching bei dir entschieden. Ausschlaggebend für das Bestehen war für mich weniger zusätzliches Fachwissen, sondern vor allem die durch dein Coaching vermittelten anderen Lerntechniken, klaren Strategien sowie konkreten Hinweise zur Struktur von Antworten und zum Auftreten im Fachgespräch. Durch diese veränderte Herangehensweise habe ich die mündliche Prüfung im letzten Anlauf schließlich bestanden. Offen ist aktuell nur noch das abschließende Fachgespräch zur Projektarbeit, hierzu kann ich derzeit noch keine Erfahrungen teilen.
mündliche Betriebswirte Prüfung
25.02.2026mündliche Prüfung
1/2 der Zeit aufs Unternehmen bezogen, Abläufe, Hierarchien, Produkte, Segmentierung Kunden, Führungsweg und -art
Gespräch war kein richtiges Ausfragen sondern eher ein Gruppengespräch
sympathische Prüfer
wenn man etwas nicht wusste wurde nicht lange darauf rumgeritten sondern es ging einfach zum nächsten Thema über
sonstige Themen:
Employer Branding
IMS
Risikomanagementprozess
Corporate Governane
Compliance
BCG Portfolio
Balanced Score Card
Kennzahlen inkl. Formel und was sie Aussagen
mündliche Betriebswirte Prüfung
19.02.2026Ich hatte heute das Fachgespräch zur Projektarbeit und damit die letzte Prüfung beim Betriebswirt.
Gleich vornweg, ich habe bestanden. Ich möchte allerdings ein pasr Gedanken dazu teilen.
Die IHK Niederbayern hatte bei den schriftlichen Prüfungen Ende 2024 eine relativ hohe Durchfallquote, ich musste die Situationsaufgabe 3 ebenfalls nochmal schreiben. 02/25 Fachgespräch, 06/25 die Wiederholungsprüfung, in 11/25 gab ich die Projektarbeit ab - im übrigen wieder mit 50 % Durchfallquote in meinem Kurs. Ich habe bestanden und ging heute in die Projektpräsentation. Nach fast 3 Jahren Betriebswirt ging ich nun heute in diese Prüfung, um zerlegt zu werden. Ich habe den Umgangston im Fachgespräch als teilweise sehr konfrontativ und wenig ergebnisoffen wahrgenommen. Eine kritische Prüfung ist selbstverständlich angemessen, jedoch wäre eine wertschätzendere Gesprächsführung aus meiner Sicht wünschenswert gewesen. Kann natürlich auch am Prüfungsausschuss gelegen haben.
mündliche Betriebswirte Prüfung
17.02.2026Es waren 7 Personen im Raum. 5 in der vordersten Reihe, eine Person in der zweiten Reihe und eine in der dritten. Das hat mich schon sehr nervös gemacht, da ich mit maximal 2-3 Prüfern gerechnet habe.
Begrüßung, Vorstellung, Möglichkeit 3 Meta-Themen auszuwählen. Ich habe mich für Globale Beschaffung, Zertifizierungen / IMS und aktuelle wirtschaftliche Themen entschieden. Dann gings direkt zur Sache.
Make-or-Buy -> Break-Even zeichnen. Wenn ich nur ein wenig Überlegt habe während dem Zeichnen (>10 sekunden) hat der Prüfer das Ergebnis schon vorgesagt bzw mich "angeschubst", obwohl ich um ganz kurze Bedenkzeit gebeten habe, am Ende habe ich es mit seinen Tipps aber hinbekommen und konnte es erklären. Dann ging es um Lieferrisiken und da ist der Prüfer speziell auf Währungsrisiken eingegangen und wie diese umgangen werden können. Meine Antworten & Erklärungen zu Netting, Devisenoptionsgeschäft und Devisenkassageschäft haben ihm nicht ganz gefallen, er ist dann tiefer rein gegangen (Was zahlt das Unternehmen bei Devisengeschäften an die Bank (genaue Bezeichnung der Gebühr), wie werden diese Verträge geregelt (pro Vorgang oder können hier Rahmenverträge mit der Bank geschlossen werden). Er wollte noch weitere Möglichkeiten, mir sind aber nicht mehr eingefallen. Dann ging es weiter:
Incoterms speziell CIF / FOB (was ist besser aus Sicht vom Kunden, wer zahlt die Versicherung, wie werden diese geregelt, wie ist die Versicherung gedeckelt..)
Gerichtsstand (Wo ist dieser geregelt, was passiert bei Streitigkeiten, warum nicht den Ort beim Lieferanten wählen)
Innovation: Wieso mein Unternehmen nicht im Drohnengeschäft (Militärbereich) einsteigt -> Bin dann auf Image, moralische rechtliche und technische Hürden sowie Regelungen der EASA/LBA eingegangen. Dann durfte ich die Ansoff-Matrix zeichnen (hier sind mir kurz die Achsenbeschriftungen nicht eingefallen, aber der Rest hat gepasst.) und diese "Innovation" einordnen sowie die Risiken.
Dann war nach genau 45 Minuten Schluss, ich durfte kurz raus (10 min.) und dann wurde ich nach einer Selbsteinschätzung gefragt. Hier habe ich gesagt, dass lediglich auf globale Beschaffung eingegangen wurde, und das sehr sehr tief, leider nicht auf die anderen META-Themen die ich auswählen durfte. Zusätzlich habe ich in den Raum geworfen dass ich mich von 7 Personen einfach überrumpelt gefühlt habe.
mündliche Betriebswirte Prüfung
11.02.2026also zuerst habe ich mich ausführlich vorgestellt, bin auf meine Person, meine berufliche Vergangenheit und die Gegenwart eingegangen. Habe auch drei prägnante Herausforderungen beschrieben, denen ich im Alltag begegne. Und gerade darauf sind sie stark eingegangen. Im anschließenden fachlichen Austausch ging es dann rund um die Themen Digitalisierung, Internationale Zusammenarbeit, unterschiedliche Wertvorstellungen, sprachliche Barrieren, Konfliktmanagement, Bürgschaftsarten, Steuerarten, Kosten und Aufwand, Erlös und Ertrag, Qualitätsmanagement, ISO 9001, Integrierte Managementsysteme, Change Management, Kommunikation, Demografischer Wandel, Wissenssicherung, usw.
Das gesamte Gespräch hat sich dann darum gedreht, auf Metathemen wurde nicht eingegangen
mündliche Betriebswirte Prüfung
09.02.2026In meiner Einladung stand explizit, dass der Themenschwerpunkt Handlungsfeld 5 sein wird. Dazu haben sie mich gar nicht befragt.
Ich wurde viel zur Wirtschaftskrise 2008 befragt (damals war ich 8 Jahre alt) und wie sich das Kreditgeschäft seit dem verändert hat.
Es ging auch um die Abwrackprämie. Die Prüfer wollten wissen, was die Politik nun unternimmt, um die Autoindustrie anzukurbeln.
Sie wollten auf die E-Auto-Förderung hinaus. Diese wurde am Montagvormittag beschlossen. Meine Prüfung war am Montag um 11 Uhr. Das habe ich zu dem Zeitpunkt noch nicht mitbekommen.
Weitere Themen waren:
Business-Plan
Hermesbürgschaft
Rating
Factoring
Dokumentenakkreditiv/Dokumenteninkasso
Deutschland-Fonds
Mercosur-Abkommen
mündliche Betriebswirte Prüfung
29.01.2026Wir durften wählen, ob wir über das vorgegebene ABC-Unternehmen sprechen möchten oder über unseren Arbeitgeber. Sollten uns kurz vorstellen, dann das Unternehmen. Beginnend bei Vision und Mission des Unternehmens, über das Leitbild. Dann interne und externe Einflussfaktoren. Es wurden Fragen zu PESTEL und SWOT-Analyse gestellt. Benchmarking war auch ein Thema. Alles auf das Unternehmen bezogen. Integrierte Managementsysteme waren auch Teil der Fragen. Und man konnte sich zwei bis drei aktuelle Mega Trends aussuchen, die man unter Berücksichtigung von Chancen und Risiken mit Bezug aufs Unternehmen erläutern sollte.
Es war ein „Gespräch auf Augenhöhe“.
mündliche Abschlussprüfung
26.02.2026Ich hab 2024 die Prüfung zur Fachwirtin für Büro- und Projektorganisation bei der IHK Mittlerer Niederrhein (Krefeld, Neuss, Mönchengladbach) gemacht. Die Prüfung fand in Neuss statt. Es waren 3 Prüfer anwesend. Zuerst habe ich meine Präsentation vorgestellt. Anschließend wurden mir im Bezug auf mein Thema Fragen gestellt. Andere Themen wurden nicht aufgegriffen. Es war durch den ADA der enthalten ist sehr personallastig. Das Gespräch war sehr angenehm! Es war ein richtiger Austausch, statt nur Frage-Antwort. Es wurde viel Wert auf die Fachbegriffe gelegt, die ich in der Präsentation und bei der Beantwortung der Fragen genutzt habe. Man sollte also alles erklären können! Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses sollte ich meine Leistung noch kurz selbst einschätzen. Während der Präsentation habe ich gestanden, danach durfte ich mich setzen. Da werden Präsentationen mit mehreren Medien gerne gesehen z.B. PP+Flipchart.
mündliche Abschlussprüfung
25.03.2026in deiner Instagram-Story hattest du darum gebeten, Erfahrungsberichte zu den mündlichen IHK-Prüfungen zu teilen. Gerne komme ich dem nach und schildere dir meine persönlichen Erfahrungen bei der IHK Würzburg–Schweinfurt, da ich dort sowohl das mündliche Fachgespräch des Wirtschaftsfachwirtes als auch die mündliche Prüfung des Betriebswirtes nach Verordnung 2020 absolviert habe.
Die mündliche Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt habe ich persönlich als wenig angenehm empfunden. Die Prüfer traten sehr streng und eher unfreundlich auf. Zudem hatte ich bereits damals den Eindruck, dass stark aus den jeweiligen beruflichen Fachbereichen der Prüfer heraus gefragt wurde und weniger entlang des Rahmenplans bzw. der Prüfungsverordnung. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein abschließender Kommentar einer Prüferin nach bestandener Prüfung:
„Wenn Sie vorhaben, weitere Weiterbildungen zu machen, soll Ihnen gesagt sein: Bei Ihnen ist noch ganz viel Luft nach oben.“
Auch von anderen Teilnehmenden kenne ich Aussagen wie: „Der Titel wird eben nicht jedem geschenkt.“
Grundsätzlich ist mir bewusst, dass Prüfungen kein Selbstläufer sind – dennoch halte ich solche Kommentare im Prüfungskontext für entbehrlich.
Beim Betriebswirt zeigte sich ein ähnliches Bild. Ich bin hier zweimal im mündlichen Fachgespräch durchgefallen. Fairerweise muss ich sagen, dass auch meine eigenen Selbstzweifel eine Rolle gespielt haben. Gleichzeitig wurden wir sowohl im Fachwirt- als auch im Betriebswirtkurs gar nicht auf die mündlichen Prüfungen vorbereitet.
In allen drei mündlichen Prüfungen, die ich insgesamt absolviert habe, habe ich das Fachgespräch weniger als dialogischen Austausch, sondern eher als klassisches Abfragen empfunden. Eine klare Struktur oder Orientierung während des Gesprächs wurde kaum gegeben. Unsicherheiten oder Nervosität wurden aus meiner Wahrnehmung heraus wenig aufgefangen, was den Druck zusätzlich erhöht hat.
Der Fokus der Fragen lag sehr stark auf den jeweiligen beruflichen Schwerpunkten der Prüfer. In meinem Fall wurden insbesondere Marketingthemen sehr tiefgehend abgefragt, ebenso steuerrechtliche und bilanzielle Fragestellungen und alles rundum das Thema Personal – teilweise deutlich über das hinaus, was ich erwartet hätte oder was im Kurs gezielt vorbereitet wurde.
Zudem hatte ich mehrfach den Eindruck, dass es in den Prüfungen vor allem „eine richtige Lösung“ im Kopf der Prüfer gab. Alternative, fachlich nachvollziehbare Lösungsansätze wurden kaum aufgegriffen oder weitergedacht, sondern eher direkt als falsch gewertet, wenn sie nicht exakt der Erwartung entsprachen.
Rückblickend hatte ich außerdem das Gefühl, dass weniger das reine Fachwissen ausschlaggebend war, sondern vielmehr die Art der Darstellung: Formulierung, Auftreten, Überzeugungskraft und äußere Sicherheit schienen einen größeren Einfluss auf die Bewertung zu haben als die fachliche Tiefe allein. Diese Wahrnehmung wurde für mich auch dadurch bestätigt, dass eine Mitteilnehmerin nach dem Nichtbestehen der mündlichen Prüfung auf Nachfrage lediglich die Rückmeldung erhielt, ihr „Gesamtpaket“ habe nicht gestimmt, ohne dass dies fachlich weiter konkretisiert wurde.
Nach dem zweiten Fehlversuch habe ich mich für ein Coaching bei dir entschieden. Ausschlaggebend für das Bestehen war für mich weniger zusätzliches Fachwissen, sondern vor allem die durch dein Coaching vermittelten anderen Lerntechniken, klaren Strategien sowie konkreten Hinweise zur Struktur von Antworten und zum Auftreten im Fachgespräch. Durch diese veränderte Herangehensweise habe ich die mündliche Prüfung im letzten Anlauf schließlich bestanden. Offen ist aktuell nur noch das abschließende Fachgespräch zur Projektarbeit, hierzu kann ich derzeit noch keine Erfahrungen teilen.
mündliche Abschlussprüfung
10.03.2026Die Eingangsfragen für die Präsentation waren: 1. Frage befristete Verträge, was passiert wenn jemand 3 Monate bevor der Vertrag ausläuft schwanger wird und sich auf das Mutterschutzgesetz beruft.
2. Frage war 5 Sonderrechte nennen für Mitarbeiter mit Behinderung
3. Frage Unternehmensleitbild erläutern
4. Frage war dreidimensionaler Führungsstil erklären
Im Anschluss ging es weiter über befristet Verträge, Betriebsrat, Sonderrechte, nochmal Mutterschutz, die Arten der Kündigung (ordentlich & außerordentlich), Eisenhower Prinzip, dann Sortimentsbreite und Tiefe, was ist ein Monopol, Oligopolbund Polypol, was bedeutet Prokura, was darf ein Prokurist.
Ich finde die Themen waren sehr breit gefächert, habe mehr Fragen Richtung Personal, Krisenmanagement, Azubis, Projekte und all das erwartet. War bei den rechtlichen Themen ziemlich aufgeschmissen. Die Prüfer waren 3 Herren, zwei davon etwas älter und einer war mittleren Alters der sehr darauf bedacht war mir ein gutes Gefühl zu geben. Was ich nicht so optimal fand war, dass weder im Vorbereitungsraum noch im Prüfungsraum eine Uhr hing um sich zeitlich etwas orientieren zu können. Ansonsten waren die Prüfer nett, die beiden älteren Prüfer haben sich gefühlt nur auf ihre festgefahrenen Antworten versteift und wenig Spielraum für individuelle Antworten gelassen.
mündliche Abschlussprüfung
27.02.2026Meine Präsentationsthema war ein neues Projekt und die Aufgaben sowie die prozessschritte, das war an sich in ordnung aber da habe ich ihnen zu wenig fachbegriffe genannt
Die Fragen gingen tiefer rein zum teil Organigramm und welche form des organigramms ich für ein projekt empfehle
Ob der projektleiter hierarchisch den anderen teilnehmern übergeordnet sein sollte (ich hatte gesagt ja wegen der entscheidungsmacht und schnellere entscheidungen aber das war wohl falsch)
Sie wollten wissen was ein projektsponsor ist wusste ich leider nicht
Aber steht auch nicht im ihk skript
mündliche Abschlussprüfung
25.02.2026Zuerst kam man mit einem anderen Prüfling in einen Raum in dem man seine Präsentation vorbereiten musste. Das wurde von der Dame beaufsichtigt, die auch bei der IHK Pfalz die Ansprechpartnerin bei Weiterbildungen ist. Sie war sehr nett und entsprechend hat man sich bei der Vorbereitung gut gefühlt.
Was mich in der Vorbereitung jedoch gestört hatte, war, dass das Material nicht so zur Genüge vorhanden war. Und es war nichtmal ein halber Tag Prüfungen gewesen. So musste man sich dann kurzfristig, obwohl man einen Plan hatte, doch nochmal umstrukturieren.
Im Großen und Ganzen war dieser Teil aber der angenehmste.
Danach war es dann soweit und man kam in den Prüfungsraum. Dort saßen 3 Männer und eine junge Frau. Ich wusste nicht, wer denn jetzt Prüfer war und wer nicht bis die Fragerunde nach meiner Präsentation vorbei war. Es stellte sich dann heraus, dass die junge Dame die Protokollantin war. Während meiner Präsentation hatte ich mich ziemlich unwohl gefühlt muss ich sagen. Ich war immer darauf bedacht den Blickkontakt aufrecht zu erhalten und mit Mimik und Gestik eine angenehme Präsentation zu halten. (Was ich glücklicherweise mit dir ja vorher geübt hatte) Die Frau (ich denke in meinem Alter) die dabei saß erwiderte meine Blicke gar nicht. Und die Männer sahen aus, als wären sie gar nicht bei der Sache. Mir ist bewusst, dass Notizen gemacht werden müssen. Jedoch so gar keinen Blickkontakt aufzubauen, finde ich unterirdisch. Von einem kleinen positiven Gesichtsausdruck mal ganz abgesehen. Ich kam mir leider vor, als würde ich der Wand präsentieren und nicht einem Komitee. Man fühlte sich unwohl und verloren.
Bei der Fragerunde ist ein Prüfer auf einem Begriff so lange rumgeritten, dass ich fast verzweifelt bin. Der Begriff war Synergie. Ich hatte zuvor das ganze erklärt und er wollte wissen, wie der Fachbegriff heißt. Als er mir dann sagte, worauf er hinaus wollte, kannte ich den Begriff selbstverständlich.
Dann wurden noch weitere Fragen gestellt, die ich erklären konnte. Und als dann mein absolutes Lieblingsthema kam, bei dem ich 100% gepunktet hätte, war die Zeit rum.
Dann musste ich vor der Tür warten, bis alles besprochen war. Dies dauerte 8 Minuten. Die Prüfer von nebenan sind mittlerweile schon zweimal an mir vorbeigegangen und haben gefragt ob ich immer noch warte. Ja, in der tat. Meine hatten sich im Vergleich zu den anderen ziemlich viel Zeit gelassen.
In der Besprechung wurde mir dann mitgeteilt, dass ich das Thema völlig falsch interpretiert habe. Also die Fragestellung. „O-Ton des Prüfers: „In der Schule hätte man gesagt -Thema verfehlt-. Aber sie haben es durch ihre Ausstrahlung wieder gutgemacht.“
Ich habe das anders gesehen. Naja. In dem Moment hätte ich gerne diskutiert, aber dachte dann Hauptsache bestanden. Und wollte einfach nur noch raus.
mündliche Abschlussprüfung
25.02.2026Ich hatte, welch Ironie, das Thema "Besser Präsentieren" gezogen. Die Prüfungsaufgaben waren bei der IHK Dresden dieses Jahr ganz anders als im letzten Jahr. Keine großen Aufgaben zum Sachverhalt.
Sita: Du bist in der Personalabteilung angestellt und bemerkst, dass deine Teamleiter sich sehr schwer tun mit Präsentieren.
Aufgabe:
Erstelle einen Leitfaden zu Rede- und Sprechtechniken. Was für persönliche Komponenten muss ein Präsentator mit sich bringen. Gib deinen Teamleitern Hilfe wie man mit Lampenfieber umgehen soll.
Mein Fachgesprach war quer Beet. Von Dualer Ausbildung, über Management-by bis zu was muss ich beim erstellen einer Präsentation beachten.
Das Fachgespräch war eher mittelmäßig, wie beim letzten Mal fehlten mir Fachbegriffe. Dafür hat meine Präsentation alles raus gerissen die war Spitzenklasse laut Prüfer. Er meinte man merkt, dass mir das Präsentatieren sehr liegt.
mündliche Abschlussprüfung
19.02.2026mündliche Prüfung/Fachgespräch, Wirtschaftsfachwirt bei der IHK Köln 2026:
Meine Prüfung: 2 Themen mit einer kleinen üblichen ausgangssituation (1Seite) (hier war es ein Familienunternehmen für den Bau von Geländern)
Aufg:
ein und mehrdimensionaler Führungsstil definieren 2) mit Beispielen 3) und für die ausgangssituation empfehlen
das Bestellpunkt und Rhythmusverfahren definieren. 5) Vor und Nachteile 6) und welches empfehlen für die ausgangssituation. (hier gab es aber keiner konkreten Hinweise in der Ausgangssituation. Man musste also einfach kreativ werden.)
Fachgespräch: Nachfragen zur Präsentation, nochmal was führungskultur bedeutet, nochmal andere 1 dimensionale Stile erklären,
was ist der reifegrad (dazu gibt es ein theoretisches Modell aber das kannte ich nicht),
noch mal die fünf Kernpunkte des Managerial Grids.
Bestellpunkt und Rhythmus nochmal abgrenzen und chaotisches und festlager abgrenzen.
Es wurde eigentlich nur auf die Präsentation eingegangen. Das mit dem chaotischen oder festen Lager habe ich ein wenig selber eingefädelt und somit kam die Nachfrage deswegen. Aber sie haben tatsächlich sehr viel zur Präsentation nachgefragt. Ich war bei einer Prüfungskommission mit drei Frauen. Sie waren sehr neutral (ein wenig grimmig) nach der Prüfung, aber sehr nett und ich konnte mit einer zwei bestehen, obwohl ich auch etwas nicht wusste, das war nicht schlimm, weil sie mir dann Tipps gegeben haben und zum Beispiel auch gefragt haben was ich mir unter XY einfach vorstellen kann also ein bisschen Spontanität gehört dazu, es ist aber nicht so schlimm wie gedacht)
Andere Prüfung, habe ich im Pausenraum mitbekommen bei der gleichen Kommission (drei Frauen, ich habe mitbekommen, dass es noch eine zweite Kommission gab, mit drei Männern, da habe ich aber keine Aufgaben / Erfahrungen mitbekommen. Ich hörte aber, dass sie wohl sehr entspannt sein sollten)
Management by Techniken, alle definieren, vor und Nachteile und für die Ausgangssitutation empfehlen.
Rahmenverträge vor und Nachteile
Kurz und knapp hab ich mitbekommen, dass auch beim Fachgespräch wieder recht viel auf die Ausgangssituation eingegangen wird.
mündliche Abschlussprüfung
18.02.2026Ich bin Abteilungsleiter in einem mittelständisches Wäscherei Unternehmen mit starkem wirtschaftlichen Druck und schlechtem Betriebsklima und sehr autoritär geführtem Führungsstil.
1. Erläutern Sie 3 Aspekte, die sich auf die Leistung der Mitarbeiter auswirken
2. Überlegen Sie sich geeignete PE-Maßnahmen um die Motivation der Mitarbeiter zu fördern
3. Wählen Sie einen geeigneten Führungsstil den Sie der GF vorstellen wollen sowie erläutern wie ich den durchbringen möchte.
Fragen waren:
Johari Fenster
was bewertet wird (Leistung) und was beurteilt (Verhalten)
wie ich eine Potentialanalyse durchführen würde und was ich dabei beachten muss und sehr viele Fragen rund ums Thema warum ich was in meiner Präsentation gesagt hab
Warum ich den situativen Führungsstil auswählen würde und was die jeweiligen Reifegrade bedeuten und was „können“ auf der Wissen-Seite bedeutet
Defintion Konflikt, Wertekonflikt, Sachkonflikt und Verteilungskonflikt
Herzberg Theorie: Ob ich Homeoffice zu Hygienefaktoren zuordnen würde oder zu den Motivatoren, beurteilen Sie dies aus Sicht einer Führungskraft
mündliche Abschlussprüfung
18.02.2026Nicht wie in der Verordnung angegeben mit Fokus auf den einen Themen Bereich sondern komplett gemischt über alle Themenbereiche ohne Schwerpunkt, das hat mich sehr aus dem Konzept gebracht.
mündliche Abschlussprüfung
18.02.2026Thema war Projektmanagement optimieren und die Teilbereiche Projektorganisation, Projektziele und Projektteambildung erklären.
Als ich meine Aufgabe vorgestellt habe, wurde ich direkt unterbrochen mit der Bitte (außerhalb des Zeitplans) mein Blatt mit der Aufgabe zu zeigen, da der Prüfungsausschuss anscheinend eine andere Aufgabenstellung hatte.
Leider wurde nach Beendigung meiner Präsentation nicht darauf eingegangen oder Anschlussfragen gestellt, sondern direkt gestartet mit "Sooo gehen wir mal in die Bilanzierung und Unternehmensrechnung"
Es wurde fast das komplette Gespräch nur über Recht & Steuern und Unternehmensrechnung gefragt und kaum eine Frage zu HQ, geschweige denn Führung & Zusammenarbeit.
Ich hatte im Nachgang das Gefühl, dass der Prüfungsausschuss nur bei dem Themengebiet geblieben ist, welches ihnen selber gut lag, da vermutlich deren Vorbereitung auf Rückfragen mit dem falschen Aufgabenzettel weg war.
Bestanden habe ich dennoch, aber vermutlich nicht so gut, wie mit Fragen zu HQ-Themen.
mündliche Abschlussprüfung
17.02.2026In meiner Präsentation ging es darum, dass ein Unternehmen immer mehr junge Neuzugänge bekommt, die gerade von der Ausbildung kommen oder von einem dualen Studium. Die Neuzugänge sind aber nicht so mit dem Führungsstil konform.
Meine Aufgaben waren dann:
3 Aspekte die den Unterschied zwischen etablierte Führungskräfte und junge Neuzugänge darstellen.
Welche Konflikte zwischen den zwei Gruppen auftreten können.
Maßnahmen um den Generationenkonflikt zu vermeiden bzw. entgegenzuwirken.
Mein Fachgespräch ging dann um die Führungsstile,
Die Kommunikationstechniken, das duale Ausbildungssystem und Teambuildingmaßnahmen.
